CDU Kreisverband Oldenburg-Land

S o m m e r t o u r - Ansgar Focke MdL

Besuch in der Diakonie-Sozialstation: CDU-Landtagsabgeordneter Ansgar Focke (von links), Pflegedienstleiterin Elisabeth Loch, CDU-Vorsitzender Carsten Möhlenbrock und Mitarbeiterinnen des Pflegeteams der DiakonieBesuch in der Diakonie-Sozialstation: CDU-Landtagsabgeordneter Ansgar Focke (von links), Pflegedienstleiterin Elisabeth Loch, CDU-Vorsitzender Carsten Möhlenbrock und Mitarbeiterinnen des Pflegeteams der Diakonie

Abgeordneter hospitiert bald in der Pflege

Pflegekräfte brauchen mehr Unterstützung. Sie haben immer mehr Pflichten und immer weniger Rechte, erfuhr der Landtagsabgeordnete.
„Sie sagen uns den Tag, und dann stehen Sie um halb sieben auf der Matte“, sagte Pflegedienstleitern Elisabeth Loch am Dienstag zum Landtagsabgeordneten Ansgar Focke(CDU). Der Politiker, der sich auf seiner Sommertour im Wahlkreis die Diakonie-Sozialstation in Hude zum Auftakt ausgewählt hatte, sprang sofort darauf an. Bis Ende des Jahres soll nun ein Termin gefunden werden, an dem Focke für zwei Tage Pflegekräfte der Sozialstation bei ihren ambulanten Einsätzen begleitet. Am liebsten würde Focke dazu den einen oder anderen Vorstandsvorsitzenden einer Krankenkasse mitnehmen, sagte er. Denn auch bei dem Gespräch, das Focke in Begleitung des Huder CDU-Vorsitzenden Carsten Möhlenbrock führte, tauchte das Wort „Krankenkasse“ immer wieder auf. Oft sind es auch die kleinen Dinge, die den Betroffenen, ihren Angehörigen und den Pflegekräften das Leben schwer machen, weil der bürokratische Aufwand so enorm ist. Und immer wieder werde von den Kassen hinterfragt, was vom Pflegedienst und vom Arzt an Hilfsmitteln als notwendig erachtet werde, erfuhr Focke. Oft würde Angehörigen zusätzlich Angst gemacht, weil Sanitätshäuser dringend benötigte Hilfsmittel zwar umgehend lieferten, aber dann mit dem Zusatz, wenn die Kasse das nicht bezahle, müsse das aus eigener Tasche beglichen werden. „Im Mittelpunkt steht immer der Mensch“, sagte Hudes CDU-Vorsitzender Carsten Möhlenbrock zur Arbeit der Diakonie-Sozialstation. Diese sei aus kommunaler Sicht sehr wertvoll. (NWZ v. 19.08.2015)