Harings lobt Harmonie zwischen Kreis und CDU
Der Landrat nahm den halboffiziellen Besuch zum Anlass für ein Grußwort, allerdings etwas außerhalb des Protokolls. Er sprach den rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Optimierungsbedarf bei der Flüchtlingsproblematik durch Bund und Land an. Themen waren auch die Schulgesetznovelle mit einem persönlichen Bekenntnis zu den Gymnasien und Förderschulangeboten, der Windenergieerlass, die Landesraumordnung sowie die Kompetenzverlagerung weg von den Kreisveterinären vor Ort hin zum Laves.
Weiter betonte der Landrat, dass die Kreis-CDU und Kreisverwaltung miteinander reden würden. „Das war, glaube ich, nicht immer so“, meinte Harings. So komme man zu guten Ergebnissen, denn alle seien dem selben Ziel verpflichtet, nämlich das Bestmögliche für die Einwohner zu erreichen.
„Das kriegen wir am besten hin, wenn wir alle am selben Strang ziehen. Gemeinsam sind wir stark“, schloss der Landrat mit dem Hinweis, dass seit Mai 2014 im Kreistag nur einstimmige Ergebnisse trotz schwieriger Themen erzielt worden seien. „Einzige Ausnahme: der Beschluss zur künftigen Kreistagsgröße, denn da hatte ich gegenüber der CDU eine andere Auffassung“, schloss Harings.
(NWZ vom 22.06.2015)