Collin neuer CDU-Vorsitzender
Ansgar Focke gratuliert dem neuen Vorstand: Bernhard Collin, Rudolf Johanning, Maren Nieper, Wolfgang Martens, Brigitte Behrens, Adolf Oltmann, Jürgen Lueken, Melanie von Essen, Norbert Marx-Marks und Peter Biel (von links). In Abwesenheit gewählt wurde aManfred Huck kandidierte nicht erneut, er wurde von Bernhard Collin (Streekermoor) als neuer Vorsitzender der Hatter CDU abgelöst. Zu seinen Stellvertretern wählte die Mitgliedschaft Maren Nieper (Sandkrug) und Wolfgang Martens (Kirchhatten). Kassenwart wurde Jürgen Lueken (Munderloh), er setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen Jens Büsselmann durch. Neue Schriftwartin ist Brigitte Behrens (Tweelbäke). Sechs Mitglieder funktionieren als Beisitzer, um möglichst alle Ortschaften der Gemeinde im Vorstand zu vertreten. Hier wurden Peter Biel, Melanie von Essen, Andre Klümpen, Rudolf Johanning, Adolf Oltmann und Norbert Marx-Marks gewählt. Als Ehrenvorsitzender ist Manfred Zemke, als Fraktionsvorsitzender Thomas Schulze und als Vertreter der Seniorenunion Alfred Windeler im Vorstand vertreten.
„Ich werde mich mit aller Kraft den neuen Aufgaben stellen“, versprach Collin, „und ich bitte alle – zum Wohle der Gemeinde und des Gemeindeverbandes – um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, richtete er einen Appell an die Parteimitglieder. Wie an der Zusammensetzung des neuen Vorstands erkenntlich, so der Parteivorsitzende, sei dieser sehr breit aufgestellt und in der Gemeinde verwurzelt. Als Partei gibt der Vorstand die Richtlinien der CDU-Ratsarbeit vor, betonte Collin.
Der neue Vorsitzende betonte die Stärken, aber auch Probleme der Gemeinde. „Wir haben die besten Kinderkrippen, besten Kindergärten, tolle Schulen, engagierte Fachkräfte.“ Finanziell belastet werde die Gemeinde aber durch den Ausbau der Waldschule, weil die IGS Wardenburg von vielen Schülern gemieden werde. Bei allen Ausgaben müssten Einnahmen und Ausgaben in Einklang sein. Collin sprach sich dafür aus die Straßen zuerst zu sanieren, für die es Zuschüsse gibt.
Die Hatter CDU fasste einstimmig den Beschluss, die Schulträgerschaft der Grundschulen und Sek-I-Schulen nicht an den Kreis zu übertragen. Der freie Elternwille für die Auswahl der weiterführenden Schulen müsse unbedingt beibehalten werden.
(NWZ v. 06.03.2015)