CDU Kreisverband Oldenburg-Land

Huck sieht viel Gegenwind für Gemeinde Hatten

CDU-Chef und Bürgermeisterkandidat kritisiert Ratsmehrheit in Sachen Kinderbetreuung-

Über zahlreiche Gäste aus Politik und Landwirtschaft, aus Vereinen und Organisationen sowie aus Handel und Gewerbe freute sich der Vorsitzende des Hatter CDU-Gemeindeverbandes Manfred Huck und begrüßte am Sonntagvormittag auf dem Neujahrsempfang der Christdemokraten im Hotel Meiners in Hatterwüsting neben der Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen auch den CDU-Kreistagsvorsitzenden Herwig Wöbse aus Harpstedt und Ralf Spille aus Dötlingen, die wie er im Mai als Bürgermeisterkandidaten antreten werden.

Huck erinnerte daran, dass zum Neujahrsempfang vor einem Jahr noch die Landtagswahl und die Wahl zum Deutschen Bundestag bevorstanden und man den Kandidaten Ansgar Focke und Astrid Grotelüschen die Daumen drückte. „Jetzt liegt das Jahr 2014 vor uns“, so Huck, „und wieder gilt es, Wahlen zu gewinnen. Aufgrund der guten Ergebnisse des Vorjahres sind wir sehr zuversichtlich und werden das in uns gesetzte Vertrauen mit großer Motivation rechtfertigen“.

Nach einem Blick auf die Finanzsituation der Gemeinde stellte Manfred Huck fest, dass Hatten dank des reichhaltigen Angebotes an Krippen- und Kindergartenplätzen eine sehr familienfreundliche Kommune sei. „Wir haben eine 40-prozentige Versorgungsquote und können bei den Anmeldungen auf eine einhundertprozentige Versorgung verweisen.“ Dennoch plane die Mehrheit im Gemeinderat trotz sinkender Geburtenzahlen in diesem Jahr für 300 000 Euro eine Krippenerweiterung von 15 Plätzen, nur um einen Zuschuss von 140 000 Euro zu bekommen. Bedenke man, dass die Krippe 20 Jahre Bestand haben müsse, damit die Gemeinde den Zuschuss nicht zurückzahlen müsse, sei dies völlig unakzeptabel“.

Die Ortsdurchfahrt in Kirchhatten sollte nach dem Wahlsieg von SPD und Grünen in Niedersachsen an Fahrt aufnehmen, führte Huck fort. Das Versprechen von der schnellen Umsetzung sei aber ein Verstecken hinter den Behörden geworden. „Die Shared Space Version hat den Kriechgang eingeschaltet und man merkt nicht, dass wir einen Abgeordneten im Niedersächsischen Landtag von der Regierungspartei aus der Gemeinde Hatten haben“, kritisierte der Christdemokrat.

Hinsichtlich der Dorferneuerungen in Kirchhatten und Sandkrug, der Kosten für das Freizeitzentrum und der vielen maroden Straßen werde der Gemeinde Hatten noch ein recht starker Wind entgegenwehen, blickte Manfred Huck besorgt in die Zukunft.

Unter dem Titel „Fit für den demografischen Wandel“ hielt Anne-Marie Glowienka aus Dötlingen anschließend einen beeindruckenden Vortrag und zeigte auf, wie sich der demografische Wandel auf Arbeitsmarkt und Fachkräfte, auf Ehrenamt, Pflege, Gesundheit und Kommunen auswirke und was Unternehmen und Kommunen – aber auch jeder Einzelne – tun könne, um „fit für die Zukunft“ zu werden.
(NWZ v. 20.01.2014)