CDU-Kreistagsfraktion kritisiert Zustand der K224

Mitglieder der CDU Kreistagsfraktion und des Huder Rates
Seit mittlerweile zwei Jahren warnt ein Schild mit der Aufschrift „Straßenschäden“ vor den Schlaglöchern und Bodenwellen auf der Kreisstraße 224, nicht unweit des Bahnübergangs an der Ecke Imbäke/Am Bahndamm.
Doch geändert hat sich nichts, die Sanierung ist sogar erst im Jahr 2023 vorgesehen. „Diese Straße ist einer Kreisstraße unwürdig“, stellte Herwig Wöbse, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, bei einem Treffen an der besagten Stelle klar. „Mit dieser Straße als Beispiel wollen wir das Thema Sanierung schnell im Kreistag anschieben“, ergänzte der Huder Kreistagsabgeordnete Horst Siemers,
Man könne diese Straße nicht erst in zehn Jahren sanieren, „selbst in fünf Jahren ist es zu spät. Die Schäden werden doch immer größer“, schüttelte Siemers den Kopf. Die Christdemokraten wollen deswegen aber nicht andere Straßen nach hinten rutschen lassen, die K 224 müsse zusätzlich zu den Straßen saniert werden, die ohnehin vorgesehen sind.
Landtagsabgeordneter Ansgar Focke gab zu bedenken: „Die neue rot-grüne Landesregierung plant, die Zuschüsse zu kürzen. Es geht um Millionen Euro. Das Geld soll umgeschichtet werden, um den öffentlichen Personennahverkehr in Städten zu stärken. Und dieses Geld fehlt besonders im ländlichen Raum.“
Siemers brachte zudem ein weiteres Thema vor: ein Radweg entlang der K 224. Im Zuge der „Verbunddorferneuerung Hasbruch“ sei ein Radweg bereits geplant gewesen. Dieser musste jedoch wieder aus dem Plan herausgenommen werden. Der Radweg sei aber nach wie vor ein Wunsch vieler Anwohner, insbesondere damit Kinder sicher zur Schule kommen können.
Da es viele Schnittpunkte zwischen Gemeinde- und Kreispolitik gebe, wollen sich Horst Siemers und der Huder CDU-Ratsherr Arne Wachtendorf künftig einmal im Monat Zeit für eine Bürgersprechstunde nehmen. Los geht es am Montag, 3. Juni, ab 17 Uhr.