Jungfernrede beschäftigt sich mit Kinderschutz
„Die überwiegende Mehrheit der Mütter und Väter bieten ihren Kindern ein positives Umfeld. Aber es gibt leider auch Fälle, in denen Eltern ihrer Fürsorgepflicht nicht nachkommen können oder wollen. Deshalb müssen hier Staat und Gesellschaft zur Stelle sein und Hilfestellung leisten“, erklärte der jugendpolitische Sprecher der CDU-Fraktion.
Eltern dürften jedoch nicht unter Generalverdacht gestellt werden, mahnte Focke. Die meisten Eltern nähmen ihre Erziehungsaufgabe sehr gewissenhaft wahr. Dies belegten die Teilnehmerzahlen an den Früherkennungsuntersuchungen. „Aber es gibt immer noch einige Eltern, die mit ihren Kindern nicht an den Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 bei den Kinderärzten teilnehmen“, sagte Focke. Sollten Eltern ihre Kinder auch nach wiederholter Einladung nicht untersuchen lassen, könnte dies ein Anhaltspunkt für notwendige helfende Maßnahmen sein.
Die Landtagsfraktionen von CDU und FDP unterstützten die Landesregierung darin, ein verbindliches Einladungswesen für Kinderfrüherkennungsuntersuchungen in Niedersachsen zu errichten. Zwangsuntersuchungen und Strafen für Eltern, die einen Vorsorgetermin versäumen, lehnen sie hingegen ab.