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25.08.2011, 07:33 Uhr | Übersicht | Drucken
Kreis-CDU: Projekt „Sozialer Landkreis“ angehen
Linda Vietor: „Für Jung und Alt muss der Landkreis was bieten“

Die CDU im Landkreis Oldenburg will das Projekt „Sozialer Landkreis“ angehen.




Linda Vietor
 
Landkreis -

Der demographische Wandel stellt die Politik und die gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen. „Schon heute wissen wir, dass die Bevölkerung unseres Landkreises immer älter wird. Wir müssen endlich handeln und altersgerechte und sozialere Strukturen schaffen“, so die zuständige Sprecherin der Kreis CDU, Linda Vietor.

 

Die CDU will ein Projekt „Sozialer Landkreis“ ins Leben rufen. Dabei soll es um ein attraktives Umfeld für Jung und Alt gehen. „Junge Menschen setzen in ihrer Lebensplanung für Familie und Kinder andere Prioritäten, als noch vorherige Generationen. Dazu kommt, dass eine immer höhere Mobilität, gerade von Berufsanfängern, verlangt wird. Eine Politik von heute muss auf diese ganz verschiedenen Lebensentwürfe Antworten geben. Daher brauchen wir sowohl ausreichende Kinderkrippen als auch Hortgruppen. Gerade von Berufsanfängern und Akademikern werden immer flexiblere Angebote nachgefragt. Hier müssen wir den Ausbau von individuellen Betreuungsangeboten stärker vorantreiben“, so Vietor.

Für die älteren Mitbürger will die CDU ein differenziertes Angebot erreichen. Linda Vietor: „Senior ist nicht gleich Senior. Wir haben viele sehr aktive ältere Mitbürger, die sich weiter engagieren wollen. Deshalb müssen wir den Ausbau von sog. Freiwilligenagenturen weiter stärken. Dann haben wir Mitbürger, die nicht mehr mobil sind, aber noch Aufgaben zuhause übernehmen wollen. Und wir haben Mitbürger, die auf äußere Hilfe angewiesen sind. Hier brauchen wir in Zukunft mehr altengerechte Wohnung in den Zentren und eine verbesserte pflegerische und ärztliche Struktur. Wir müssen den Pflegeberuf weiter bewerben und Nachwuchsärzte ansprechen, damit die Versorgung im ländlichen Raum sichergestellt ist“. 

Ein klares Bekenntnis gibt es von Seiten der CDU für die Servicebüros. „Das Familienservicebüro im Kreishaus in Wildeshausen, das Seniorenservicebüro in Wardenburg und der Pflegestützpunkt im Kreishaus mit Beratungsstelle in Bookholzberg müssen auch über den Förderzeitraum hinaus bestehen bleiben. Die CDU will nach der Kommunalwahl prüfen lassen, ob eine Ausweitung auf jede Gemeinde möglich ist. Es sind wichtige Einrichtungen für Familien und unsere Senioren“, so Vietor abschließend.



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